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9. April 2021, 11 bis 17 Uhr  Workshop  digital

Digital - parochial - global?! Ekklesiologische Perspektiven im Digitalen

Workshop III: Amt und Gemeinschaft

Die Vorstellungen davon, was Kirche ist und was sie sein könnte, waren schon immer vielfältig, widersprüchlich und strittig. In der evangelischen Tradition ist Kirche dort, wo „das Evangelium rein gepredigt und die heiligen Sakramente laut dem Evangelium gereicht werden“ (Confessio Augustana VII). Angesichts sich bildender kirchlicher Online-Gemeinschaften und Netzwerke stellen sich viele Fragen: Wo, wer oder was ist eigentlich Kirche? Wie verändert sich unser Nachdenken über den Glauben? Wie viel Professionalität, Ordnung und Hierarchie sind nötig? Wie kann die Kirche öffentliche Präsenz herstellen?
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12. März 2021, 18 bis 19 Uhr Abendveranstaltung  ZOOM

Me, myself and I? - Partikularinteressen versus gesellschaftlicher Zusammenhalt

Landauer Akademiegespräche 2020/2021: Diskursstörung

Dass wir zugunsten anderer auf persönliche Freiheiten, soziale Kontakte und Vergnügungen verzichten müssen; dass Alte und Kranke zu schützen sind; dass knappe Impfstoffe gerecht verteilt werden, national, europäisch, global – diese Einsichten werden von vielen geteilt. Zugleich hat die Corona-Pandemie aber auch Zweifel an der Tragfähigkeit gesellschaftlicher Solidarität aufkommen lassen.
Die Frage, wie es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt bestellt ist, ist auch schon vor der Pandemie lauter geworden. Im Hintergrund steht der Eindruck, dass sich in einer immer individualistischeren und diverser werdenden Gesellschaft Brüche und Risse zeigen, die der Reparatur bedürfen.
Wir diskutieren mit Andrea Lindholz MdB, Vorsitzende des Ausschusses für Inneres und Heimat des Deutschen Bundestages, und mit Dr. Peter Kohlgraf, Bischof der römisch-katholischen Diözese Mainz.
Eine Veranstaltungsreihe der Evangelischen Akademie der Pfalz in Kooperation mit dem Frank-Loeb-Institut an der Universität Koblenz-Landau und der Stadt Landau.
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29. Januar 2021, 11 bis 17 Uhr  Workshop  digital

Digital - parochial - global?! Ekklesiologische Perspektiven im Digitalen

Workshop II: Abendmahl

Leib Christi, Institution, Unternehmen, Verein, Netzwerk, Gemeinschaft der Heiligen – die Vorstellungen davon, was Kirche ist und was sie sein könnte, waren schon immer vielfältig, widersprüchlich und strittig. Die Workshop-Reihe greift ekklesiologische Fragen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Praxis auf. Die Reihe mündet in eine theologische Tagung der Evangelischen Akademie der Pfalz am 17. und 18. Juni 2021 in Landau. In den Diskussionen um die Möglichkeit eines digitalen Abendmahls geht es an Eingemachte. In den Blick geraten grundsätzliche Fragen nicht nur der digitalen Ekklesiologie, sondern des digitalen Wandels überhaupt: Was wird im Netz aus Körperlichkeit und Materialität? Was bedeutet Sozialität ohne physische Präsenz? Darf im Netz jeder und jede tun, was sie will? Zu Gast sind der Kirchenhistoriker Christoph Markschies, die Ökumenewissenschaftlerin Friederike Nüssel, Landesbischof Jochen Cornelius-Bundschuh und Akademiedirektor Frank Vogelsang.
In Kooperation mit der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) und der Evangelischen Akademie im Rheinland.
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13. Januar 2021, 20 bis 22 Uhr  Abendveranstaltung  digital

Aus den Augen, aus dem Sinn - Ethik und Moral versus Realpolitik in der Flüchtlingsfrage

Podiumsgespräch mit Christoph Picker, Boris Palmer, Sigrid Graumann und Astrid Freudenstein

Die globale Flüchtlingskrise bleibt virulent, auch wenn sie in Pandemiezeiten nicht im Fokus der Aufmerksamkeit steht. Der für das Ende der deutschen EU-Ratspräsidentschaft angekündigte Migrationspakt wird kaum ein großer Wurf. Die Positionen zur Flüchtlingspolitik bleiben unversöhnlich.
Akademiedirektor Christoph Picker hat eine ‚Flüchtlingsethik‘ veröffentlicht, die sich um eine nüchterne Abwägung der Argumente bemüht, ethische Standards definiert und politische Vorschläge macht. Auf Einladung des Vereins ‚Junges Europa e.V.‘ diskutiert er mit dem Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer, der Ethikerin Sigrid Graumann und der Regensburger Bürgermeisterin Astrid Freudenstein.
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